Schwurgerichts- und Strafkammersachen beim Landgericht Frankenthal (Pfalz) (1. Instanz) im Monat März 2011

I.          Es verhandeln:

 

  1. am 02.03.2011 um 9.00 Uhr die II. Große Strafkammer gegen eine 30-jährige Angeklagte, die sich zzt. in Untersuchungshaft befindet. Sie soll in der Zeit von Mitte Juli 2010 bis zum 16.09.2010 in Speyer mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (ca. 10 kg Amphetamin, 4,5 kg Cannabisblüten, knapp 75 g Kokain) unerlaubt Handel getrieben haben;

 

  1. am 04.03.2011 um 9.00 Uhr die II. Große Strafkammer gegen einen 21-jährigen Angeklagten aus Frankenthal, zzt. in Untersuchungshaft, der sich wegen zweier Fälle des Raubes und einem Fall des schweren Raubes, begangen im Zeitraum zwischen dem 01.10.2010 und dem 14.11.2010 in Frankenthal, zu verantworten hat. Er soll in dem von ihm bewohnten Männerwohnheim im Frankenthal einem anderen Bewohner Lebensmittel und geringe Mengen Bargeld unter Gewaltanwendung entwendet haben, wobei er in einem Fall eine Gasmaske getragen und sein Opfer mit einem 20 cm langen Messer bedroht haben soll;

 

  1. am 09.03.2011 um 09.00 Uhr die I. Große Strafkammer als Schwurgericht gegen eine 50-jährige Angeklagte, zzt. in Untersuchungshaft, die in der Nacht zum 08.10.2010 in Speyer ihr männliches Opfer, mit dem sie zusammen getrunken haben soll, in dessen Wohnung mit einem Stich in den Hals getötet haben soll. Sie hat sich daher wegen Totschlags zu verantworten. Fortsetzungstermine sind auf den 21.03. und 23.03.2011, jeweils 9.00 Uhr anberaumt;

 

  1. am 11.03.2011 um 9.00 Uhr die II. Große Strafkammer gegen einen 45-Jährigen,  zzt. untergebracht in einem psychiatrischen Krankenhaus, der im Zustand der krankheitsbedingten Schuldunfähigkeit am 25.08.2010 in Frankenthal seinem weiblichen Opfer auf offener Straße den Hals zugedrückt, dann mit einem Faustschlag zu Boden geschlagen und dort mehrfach mit dem Fuß getreten und darüber hinaus beleidigt haben soll. In der psychiatrischen Klinik, in die er danach verbracht worden ist, soll er am 15.09.2010 nach einem Wutanfall Einrichtungsgegenstände zerstört haben. Die Staatsanwaltschaft betreibt das Verfahren zwecks Unterbringung des Betroffenen in einem psychiatrischen Krankenhaus;

 

  1. am 18.03.2011 um 9.00 Uhr die II. Große Strafkammer gegen einen 54-jährigen Angeklagten aus Haßloch, der ab Mai oder Juni 2009 in Hanhofen und Haßloch in 3 Fällen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (3 x je 3 kg Marihuana) unerlaubt Handel getrieben haben soll.

 

 

II.        Zwecks weiterer Auskünfte kann bei der Geschäftsstelle für Strafsachen (Telefon-Durchwahl: 06233-80259) oder bei mir (Telefon-Durchwahl: 06233-80212) nachgefragt werden.

 

 

Frankenthal (Pfalz), den 23. Februar 2011

– Der Mediendezernent –

 

 

K Ö N E K E

Richter am Landgericht